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Klassische Musik und Oper von Classissima

Henry Purcell

Sonntag 23. April 2017


Crescendo

12. April

Kate Lindsey und Baptiste Trotignon: Der Exzess des Lebens - Kate Lindsey und Baptiste Trotignon

CrescendoKate Lindsey und Baptiste Trotignon flanieren auf dem Klassik-Broadway. Sie entdecken Kurt Weill, Alma Mahler, Alexander Zemlinsky und Erich Korngold. Am Anfang stand eine einzigartige Künstlerbegegnung: Die amerikanische Mezzosopranistin Kate Lindsey, längst gefeierte Mozart- und Purcell-Interpretin und an den großen Opernbühnen der Welt zu Hause, traf auf den preisgekrönten französischen Jazz-Pianisten Baptiste Trotignon, der bereits mit Künstlergrößen wie Brad Mehldau und Tom Harrell die Bühne teilte. So weit, so gut. Doch was, wenn zwei solche Künstler ein unstillbares Verlangen nach Austausch, nach intensiver und akribischer Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Einflüssen, aber auch nach Spiel und Improvisation haben, wenn sie schlichtweg grenzenlose Freiheit besitzen? Das Ergebnis ist das Projekt „Thousands of Miles“. Darin treffen sich Klassik und Broadway, Alte und Neue Welt, Musik und Sprache. Kernstück des dreisprachigen Programms – auf Deutsch, Englisch und Französisch – bilden Lieder von Kurt Weill. Deren Klavierbegleitungen hat Trotignon allesamt neu arrangiert – mit genügend Raum für Improvisationen. Kurt Weill hat zwar unverwechselbare Melodien geschaffen, aber nicht unbedingt selbst die Partituren dazu geschrieben, wie Trotignon bei seinen Archiv-Recherchen herausfinden konnte. So war der Mut zur Neugestaltung schnell gefasst. Zentrale Prämisse dabei: Originalität und Lebendigkeit. Dass Kate Lindsey ihrerseits nicht nur ihren Hintergrund aus der klassischen Musik einströmen lässt, sondern in ihrer amerikanischen Heimat auch mit der Musik von George Gershwin und Cole Porter aufwächst, schenkt dem Duo weitere Farben. Während viele der anderen aktuellen Weill-Adaptionen sehr jazzig oder sehr akademisch daherkommen, findet „Thousands of Miles“ so eine ganz individuelle, neuartige Form der Klangsprache, die weit über eine simple Jazz-Klassik-Fusion hinausreicht. Hier ist das Ganze in der Tat mehr als die Summe seiner Teile. Bei den Aufnahmen zu ihrer ersten gemeinsamen CD, die im Mai bei Alpha erscheint, waren Lindsey und Trotignon immer wieder überrascht davon, wie sie sich selbst ohne Worte verstehen. Zu den Weill-Liedern gesellen sich dabei auch Lieder von Alma Mahler, Alexander von Zemlinsky und Erich Korngold. Die Geschichte der Verbindung zwischen diesen Künstlern ist spannend wie ein Krimi und geht weit über die Gemeinsamkeit hinaus, dass alle drei Komponisten genau wie Kurt Weill gezwungen waren, in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Wir befinden uns im Berlin des Jahres 1918. Aus dem idyllischen Dessau kommt der junge jüdische Musiker Kurt Weill in die noch übel von Armut und Erstem Weltkrieg gezeichnete Stadt. Doch in den kommenden Jahren vollzieht sich dort ein explosionsartiger Aufschwung, industriell wie kulturell. Die Liste der Prominenten, die Berlin nun für sich einnehmen, liest sich wie ein Who is Who des frühen 20. Jahrhunderts: Fritz Lang und Friedrich Wilhelm Murnau arbeiten an ihren unsterblichen Filmklassikern, Otto Dix und George Grosz prägen mit ihrer Malerei die Neue Sachlichkeit, musikalisch wirken Komponisten wie Paul Hindemith, Ernst Krenek oder Hanns Eisler in der Spree-Metropole. Kurt Weill nimmt Unterricht bei Engelbert Humperdinck, dem berühmten Komponisten von Hänsel und Gretel, und später bei Ferruccio Busoni, der in dieser Zeit bereits die Grenzen der althergebrachten Tonalität zu sprengen beginnt. Und schließlich meiden auch die Literaten nicht die Stadt: Erich Kästner kommt ebenso nach Berlin wie Bertolt Brecht. In Letzerem findet Weill seinen perfekten künstlerischen Partner. Brecht, der als junger Krankenpfleger im Ersten Weltkrieg schlimmste Gräuel miterleben musste, schreibt so ganz anders als alle anderen: klar, brachial, ehrlich. Da ist nichts mehr zu hören von den kitschigen Schnörkeln der Romantik, ihrer oft aufgesetzt wirkenden Rührseligkeit. Die Protagonisten seiner Werke sind keine Adligen oder Bildungsbürger, sondern Prostituierte, Diebe, Mörder und Hochstapler. Das trifft den Nerv der turbulenten Zeit. 1928 verfassen Brecht und Weill zusammen die Dreigroschenoper – ein überwältigender Erfolg und bis heute eines der erfolgreichsten Werke des 20. Jahrhunderts, das kurz darauf auch von Regie-Star Georg Wilhelm Pabst verfilmt wird. Weill, so scheint es, befindet sich am Höhepunkt seines Schaffens. Was sein Privatleben betrifft, so hat er die Schauspielerin und Chansonnière Lotte Lenya geheiratet, seine Muse und Lieblingsinterpretin, die ihn trotz Streitigkeiten, Seitensprüngen und einer Scheidung mit Wiederheirat bis zu seinem Tod begleiten wird. Doch nun ergreifen die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht und Weill flieht zunächst nach Frankreich. Nachdem die Lage auch dort zunehmend bedrohlicher wird, tritt er 1935 die Reise nach Amerika an. Dort findet der Exilant eine zweite Heimat, erobert mit seinen Musicals den Broadway. Und: Er trifft auf ein pikantes Trio, das aus den mit Berlin vergleichbaren Wiener Künstlerkreisen stammt: Alexander Zemlinsky, dessen ehemalige Schülerin Alma Mahler und dessen ehemaligen Schüler Erich Korngold. Einst hatte Zemlinsky ein rauschendes Liebesverhältnis mit seiner Schülerin gehabt, doch diese sollte sich für den wesentlich älteren Gustav Mahler als Ehemann entscheiden – übrigens nicht für immer, denn die Femme fatale ging bereits zu Mahlers Lebzeiten eine Liaison mit Architekt und Bauhaus-Gründer Walter Gropius ein, den sie nach Mahlers Tod heiraten wird, um sich nach der Scheidung schließlich mit Schriftsteller Franz Werfel zu vermählen. Mit Letzterem war sie denn auch in die Vereinigten Staaten gekommen. Korngold hingegen war in Wien als Wunderkind gefeiert worden und sollte nach seiner Auswanderung eine zweite Karriere in Hollywood beginnen. Im Programm von „Thousands of Miles“ stecken alle Aspekte dieser schillernden Geschichte. Da treffen sich zum einen die Werke der vier Komponisten Weill, Zemlinsky, Korngold und Alma Mahler – Letztere war übrigens nur in ihren jungen Jahren selbst künstlerisch aktiv; von ihren mehr als hundert Liedern sind nur 17 erhalten. Zum anderen wird in Musikauswahl und Sprachen das Dreieck Deutschland – Frankreich – USA gezeichnet, die (zwangsweise) Interkulturalität der Komponisten und die (freiwillige) Interkulturalität ihrer Interpreten Lindsey und Trotignon. Inhaltlich schließlich dreht sich alles um die Liebe: die enttäuschte, die vereinsamte, aber auch die glückliche und euphorische. Maria Goeth Live-Termin: 10.6.2017 Schloss Elmau Kate Lindsey, Baptiste Trotignon „Thousands of miles“ (Alpha)

nmz - neue musikzeitung

8. Februar

Wollsocken, Croissants – Käse und Brezeln – „Dido“ von Michael Hirsch und Henry Purcell in der Deutschen Oper Berlin

Was haben dicke Wintersocken mit Purcells „Dido und Aeneas“ zu tun? Sie sollen fürs Wohlbefinden der Besucher_innen in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin sorgen: Pflichtobjekte vor Betreten des mit Luftpolsterfolien zum weißen Kubus umgestalteten Vielzwecktheaterraums. Dramaturg Curt A. Roesler, selten so groß, wie wenn er, auf der Garderobentheke stehend, das Publikum indoktriniert, gibt im Foyer den Einsatz, sich ganz leise zur Ruhe zu be- und vorher die Schuhe abzu-geben. Hauptbild:  Weiterlesen




ouverture

31. Dezember

Sarah Wegener & Ensemble Il Capriccio - Arias & Cantatas (K&K)

Das Kloster Maulbronn, im Jahre 1147 von Zisterziensermönchen gegründet, gilt heute als die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen und wurde 1993 Unesco-Weltkulturerbe. Auch wenn sie Scharen von Touristen anlockt, so ist sie doch nicht vorrangig ein Museum, sondern vielmehr sehr lebendig. So beherbergt Kloster Maulbronn die Evangelische Akademie, ein Gymnasium mit Internat. Außerdem finden alljährlich dort etwa 25 Konzerte statt – und einige davon werden durch Andreas Otto Grimminger und Josef-Stefan Kindler in der Edition Kloster Maul- bronn dokumentiert.  Einen wirklich bemerkenswerten Konzertmitschnitt haben die beiden Toningenieure kürzlich veröffentlicht: Im Mai 2015 war die Sopranistin Sarah Wegener mit dem Ensemble Il Capriccio in Maulbronn zu Gast. Mit Liedern und Arien überwiegend aus der Zeit des Barock bezauberte die Sängerin das Publikum, bestens begleitet durch die Musiker um Konzertmeister Friedemann Wezel, die durchaus auch eigene Akzente setzten.  Auf dem Programm standen Werke von Georg Friedrich Händel (1685 bis 1759), Giovanni Battista Ferrandini (1710 bis 1791) und Henry Purcell (1659-1695) ebenso wie zwei Gesänge für Sopran solo, von Younghi Pagh-Paan (*1945) und von Elliott Carter (1908 bis 2012), einem Schüler von Charles Ives, Gustav Holst und Nadia Boulanger.  Eine phantastische, große Stimme, klug und mit Leidenschaft eingesetzt, hervorragende Musiker, die wunderbar miteinander harmonieren, und dazu die einzigartige Atmosphäre des Klosters Maulbronn – es muss ein großartiger Abend gewesen sein. Unbedingt anhören, es lohnt sich! 

Crescendo

15. Dezember

Zwischen Dido und Kleopatra - Anna Prohaska: Zwischen Dido und Kleopatra

Die Sopranistin Anna Prohaska beschäftigt sich auf ihrem neuen Album mit zwei griechischen Göttinnen. Auf ihrer neuen Opernarien-CD, unter anderem mit Werken von Purcell, Hasse, Graupner, Händel, widmet sich Anna Prohaska zwei Königinnen der Antike: Dido, der mythologischen Gründerin Karthagos, und der historischen Pharaonin Kleopatra. Beide scheitern – trotz ihrer Macht. Und sterben. Für die Sopranistin kein Problem. crescendo: Warum finden Sie es eigentlich so toll, auf der Bühne zu sterben? Anna Prohaska: Es ist immer schön – egal ob bei Purcell oder Verdi. Überhaupt all das zu machen, was man sonst nicht machen kann, etwa zu töten oder wahnsinnig zu werden. Da kommt die Kindheit hoch, als man sich noch verkleiden durfte. Es ist wunderbar, in andere Rollen schlüpfen zu dürfen. Gestorben wird zwar immer wieder, aber leider hat man nur einmal Gelegenheit dazu und kann niemandem erzählen, wie es war. Aus welchem Gefühlsreservoir schöpfen Sie, wenn Sie auf der Bühne eine Sterbende darstellen sollen? Ich gehe gar nicht so gerne in die Oper, das Schauspiel interessiert mich sehr viel mehr, Shakespeare ganz aktuell. Da habe ich mir sehr viel abgeschaut. Ich liebe auch das Kino. Heutzutage hat sich die Natürlichkeit im Schauspiel durchgesetzt, besonders in stark emotionalen Szenen, wobei ich denke, dass alte sowjetische Filme, die ein bisschen pathetisch sind, auch etwas haben. Leider stirbt wohl kaum einer mit einem so berührenden Lied auf den Lippen wie Dido mit ihrem Lamento When I am laid in earth in Henry Purcells Oper Dido und Aeneas von 1689… Ja, leider nicht! Auch ich habe Dido noch nicht szenisch gemacht. Nur konzertant. Was macht ihre Klage so eindringlich, 326 Jahre nach der Komposition? Es liegt an der Schlichtheit dieser Musik und an dem wunderbaren theoretischen Barockkonzept der Passacaglia und Chaconne, die hier musikalisch schrittweise das Absteigen in die Totenwelt darstellt – die tragische Unausweichlichkeit des Todes. Die letzte Zeile Remember me! ist besonders ergreifend. Man ist als Sängerin dynamisch hier nicht festgelegt, kann es im Forte hinausschreien oder ganz verhalten, verinnerlicht im Pianissimo aushauchen. Dabei wird Dido danach den qualvollen Tod in den Flammen suchen. Ein typisches Frauenschicksal in der Oper? Ja, in gewisser Hinsicht. Und nicht nur dort. Die Selbstverbrennung Didos hat etwas Berührendes, besonders in Bezug auf die Geschichte ihrer Stadt Karthago, die sie als mythologische phönizische Prinzessin einst gegründet hat und die später von den Römern niedergerissen und in Flammen gesetzt wurde. Manches lässt einen in dieser Oper auch an Hexenverbrennungen denken. Dido war ja eine Seherin, hatte Zauberkräfte. Und wie immer in den Mythen und übrigens auch in der historischen Realität: Starke Frauen wurden und werden immer dafür bestraft, wenn sie ihre Stärke zeigen. Und damit sind wir wieder in der Moderne und der fehlenden Emanzipation der Frau, ein großes Thema für mich. In Christoph Graupners Dido, Königin von Carthago von 1707 stirbt Dido zwar auch, aber ihr tragisches Ende wird relativiert: Die Sterbende wird von der Götterbotin Iris in den Himmel gehoben. Ja ja, die Götter richten es mal wieder. Da wurde sogar ein künstliches, völlig unsinniges Happy End drangeklatscht. Dennoch ist die Musik dramatisch und toll zu interpretieren, teilweise in zwei Sprachen, in Deutsch und Italienisch. Auch in Francesco Cavallis 1641 in Venedig uraufgeführter Oper La Didone greifen die Götter ein. Oh, das weiß ich gar nicht, manchmal verwechsle ich sogar die Rollen. Das muss ich mir noch anlesen. Über Johann Adolph Hasse kann ich Ihnen mehr sagen. "Es ist schön, das zu machen, was man sonst nicht machen kann, etwa zu töten oder wahnsinnig zu werden " Der hat nicht nur Dido, sondern auch Kleopatra eine Oper gewidmet. Ja, Didone abbandonata von 1743 und Marc’ Antonio e Cleopatra. Viel spannender als einen Vergleich zwischen den beiden Königinnen finde ich, dass sich in der Kleopatra-Oper rein stimmlich die Geschlechter vermischen. Kleopatra wurde bei Hasse von einem Kastraten, Farinelli, gesungen und Marc Anton von einer Altistin. Damals war es vollkommen normal, dass Frauen Hosenrollen und umgekehrt Männer Frauenrollen übernahmen. Die Geschlechterambiguität wirkt sich meiner Meinung nicht auf die Affekte aus. Deshalb kann ich nicht verstehen, wenn manche meinen, eine Frau könne keine Winterreise singen. Eine Entdeckung auf Ihrer CD ist eine Arie aus La Cleopatra von Daniele da Castrovillari, die 1662 zum venezianischen Karneval uraufgeführt wurde. Zu dieser Oper hat mich Giovanni Antonini gebracht! Ein riesiges Bühnenspektakel mit Göttern und Allegorien, mit Satyrspielen und Tänzen und typischem barocken Gepränge. Erst dachte ich: Ach, dieses große Lamento A Dio regni, a Dio scettri, in dem Kleopatra ihren Tod beschließt, ist so lang! Doch jetzt ist es zu meiner Lieblingsarie geworden. Und ich bin glücklich, dass ich das mit so tollen Musikpartnern realisieren kann. Wie gut Sie harmonieren, zeigt sich in Kleopatras Arie Quando voglio, con un vezzo aus Antonio Sartorios Oper Giulio Cesare in Egitto von 1676. Eine der wenigen Arien, in denen es nicht ums Sterben geht, in denen ich kokett sein kann. Kleopatra will hier verführen. Es sprudelt nur vor halsbrecherischen Koloraturen und Giovanni begleitet mich auf der Sopranflöte. Kleopatra hat übrigens in Castrovillaris Oper ganze 14 Arien… In Händels Giulio Cesare in Egitto sind es „nur“ acht, die allerdings das ganze Spektrum ihrer Gefühle zeigen: von der raffinierten Politikerin, welche den mächtigen Cäsar in ihren Bann ziehen will, bis hin zur liebenden Frau, die um das Leben des Geliebten fürchtet. Und Sie wählten nicht die bekannte Arie Piangerò la sorte mia… … sondern Se pietà di me non senti, in der Kleopatra die Götter bittet, ihrem Leiden ein Ende zu setzen. Das ist die schönste Arie. Dieser drängende Rhythmus, wie ein Bitten, ein Flehen. Ihre Verzweiflung findet darin den schönsten Ausdruck, aber ohne Koloraturfirlefanz. Und dann dazu noch dieses wunderbare, obligate Fagott, das sich wie ein dunkler Klageton aus dem Orchester heraushebt. Das ist ganz intensiv. Mit welcher Musik sterben Sie nun am liebsten? Eindeutig mit Purcell. Vielleicht spricht daraus die halbe Engländerin, die ich ja bin. Das habe ich mit der Muttermilch aufgesaugt. Teresa Pieschacón Raphael Serpent & Fire-Opernarien Anna Prohaska auf Tournee02., 03., 04.06. Berlin Konzerthaus 11.06. Halle (Saale) Konzerthalle Ulrichskirche 07., 08.07. München Herkulessaal 09.07. Dortmund Konzerthaus 24., 26., 27., 29., 30.07. München ­Prinzregententheater 16., 19., 22., 25., 26., 28., 30.08. Salzburg (A), Haus für Mozart



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